Schutzgebiete und Biotope

Schutzgebiete und Biotope

Zahlreiche Schutzgebiete und Biotope sichern den Erhalt unserer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft. Während im Schwäbischen Donaumoos ein Großteil der Flächen als FFH- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen sind, sollen die einzelnen Schutzgebietsverordnungen gezielt dem Erhalt bestimmter Lebensräume in einem räumlich enger gefassten Gebiet dienen: sie sollen Raum geben für die Erhaltung und Entwicklung oft bereits in ihrem Fortbestand bedrohter heimischer Pflanzen und Tiere.

Eine Zusammenstellung sämtlicher Schutzgebiete mit ihren jeweiligen Charakteristika finden Sie hier. Die meisten Schutzgebiete sind gemarkungs- und teilweise landkreisübergreifend ausgewiesen.
Unter dem jeweiligen Schutzgebiet ist die Verordnung hinterlegt.

Naturschutzgebiete

NSG Nauwald
NSG Leipheimer Moos
NSG Donauhänge

NSG Nauwald
NSG Leipheimer Moos
NSG Donauhänge und -auen zwischen Leipheim und Offingen
NSG Topflet und Obere Aschau

Landschaftsschutzgebiete

LSG Leipheimer und Günzburger Moos
LSG Donauauen zwischen Günzburg und Gundelfingen
LSG Günzriedweiher mit Umgebung
LSG Donautal zwischen Weißingen und Günzburg

Landschaftsbestandteile

LB Bubesheimer Bach
LB Quellkalkhügel im Donaumoos südöstlich von Riedhausen, Fl.-Nr. 448/1 (t) Gemarkung Riedhausen

Flächenhafte Naturdenkmale

FN Quellkalkhügel mit aufgelassenen Kalkgruben und Torfstichen (Fl.Nr. 1080 Gem. Reisensenburg)

Naturdenkmale

Unter den Naturdenkmalen finden sich Einzelbäume oder Baumgruppen mit hohem naturschutzfachlichem Wert – Lebensraum für viele Tiere (in Klammern ist das Datum der Unterschutzstellung angegeben).

ND Platane am Frauenplatz Gem. Günzburg (08.02.1939)
ND Linde am Scherisberg, Gem. Günzburg (08.02.1939)
ND Akazien (an B10 Höhe Leinheim) Gem. Leinheim (26.01.1960)
ND Eichen auf Gelände Bezirkskrankenhaus Gem. Günzburg (31.05.1939)
ND Edelkastanie Schloßberg Gem. Reisensburg (08.02.1939)
ND Eiche westlich Kreuzberg Gem. Reisensburg (03.02.1954)
ND Linde Gem. Riedhausen (08.02.1939)

Biotope

Biotope – Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die ähnliche Umweltbedingungen benötigen, Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten, die in einer intensiv genutzten Landschaft bedroht sind, Lebens- und Rückzugsraum als Rest einer in früheren Jahrhunderten großflächigen Landschaft.

In der bayerischen Biotopkartierung werden Daten zu den Biotopen nach Biotoptypen und Bereichen erfasst und im Gelände in Karten eingezeichnet: jedes kartierte Biotop erhält eine Beschreibung mit den wichtigsten Merkmalen und Eigenschaften. In den Gemarkungen der Stadt Günzburg und der Stadtteile sind seit 1987 mehr als 70 Biotope erfasst und beschrieben. Ist ein Lebensraum bedroht, besteht die Möglichkeit, mit Landschaftspflegemaßnahmen den Erhalt zu sichern.


Weitere Infos zur Biotopkartierung unter http://www.lfu.bayern.de/natur/biotopkartierung_flachland/index.htm


Biodiversität

Biodiversität oder die Biologische Vielfalt als strategisches gesellschaftliches Ziel zu verankern ist auf jeder Handlungsebene wichtig: ob Staat, Kommune oder jeder einzelne – die Lebensgrundlage für uns Menschen ist eine vielfältige Landschaft, eine Landschaft, die die Lebensräume von heimischen Tier- und Pflanzenarten erhält, in Günzburg genauso wie im fernen Regenwald.

In der Verantwortung einer Kommune liegt es, die Lebensräume vor Ort zu erhalten und neue Lebensräume zu schaffen. Da die Aufgabe sehr komplex ist und sich durch viele Handlungsbereiche einer Kommune zieht, wollen wir hier punktuell einige Hinweise und Tipps im Bereich Naturschutz geben.

Schaffen Sie Blühflächen im Garten! Schmetterlinge, Insekten und Käfer profitieren. Saatgut finden Sie im gut sortierten Handel. Pflanzen Sie heimische Sträucher; die Vögel und Insekten ernähren sich davon.

Weitere Infos zu Biodiversität unter www.lfu.bayern.de