Wespen und Hornissen

Im Sommer sind sie da uns werden von Vielen als lästig empfunden: Die Wespen. Dabei zählen die gelb-schwarzen Tierchen zu den nützlichen Insekten-Vertilgern. 

Schützen Sie sich und die Insekten:

Was müssen Sie wissen? Wespen sterben im Herbst ab; der Wespenstaat löst sich auf, die Jungköniginnen überwintern. Im Frühjahr beginnen diese, ein Nest anzulegen. Nach 3 – 4 Wochen beginnen die ersten Arbeiterinnen, die Brut zu versorgen, wozu sie Jagd auf andere Insekten machen. Im Spätsommer hat das Volk seine volle Größe erreicht, stirbt im Herbst ab; die alten Nester werden im nächsten Jahr nicht wieder benutzt.

Wespenstiche und auch Hornissenstiche sind nicht gefährlicher als Bienenstiche, es sei denn, es kommt zu allergischen Reaktionen, dann ist sofortige Hilfe erforderlich.

Von den sechzehn heimischen Wespenarten sind es nur zwei, die im Sommer lästig werden, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Lästig sind diese beiden Wespenarten, da sie Süßes lieben.

Ein paar Tipps, damit Sie den Sommer genießen können:
• Speisen im Garten oder auf der Terrasse abdecken
• Fallobst einsammeln
• Für Kinder Flaschen mit Trinkverschluss verwenden oder Strohhalm benutzen
• Den unmittelbaren Nestbereich im Umkreis von ca. 4 m und die Hauptflugrichtung meiden.

Denken Sie daran: die Wespen ‚genießen‘ nur einen Sommer und erfüllen im Naturhaushalt eine wichtige Funktion als Insektenjäger.

Die Hornisse zählt zu den besonders geschützten Tierarten; als größte mitteleuropäische Wespe wiederum macht sie Jagd auf Raupen, Bremsen und andere Wespen.
Auch für Hornissen gilt: Sie sterben im Herbst ab. Meiden Sie die Hauptflugrichtung oder bieten Sie in sicherer Entfernung zum Haus einen Hornissenkasten zum Brüten an.