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Das ehemalige Piaristenkolleg, heute Heimatmuseum

Das ehemalige Piaristenkolleg, heute Heimatmuseum

Kaiserin Maria Theresia berief zur Verbesserung des Schulwesens den Piaristenorden nach Günzburg. Die Piaristen hatten die schulische Bildung von Jungen zum Ziel des Ordens erklärt. Zwischen 1755 und 1757 erbaut, war das Gebäude noch bis 1978 Schulhaus, bevor es seit 1982 zum Heimatmuseum umgestaltet wurde.
Das Museum verfügt über 14 Ausstellungsräume mit einer Gesamtfläche von 620 qm. Neben der vorgeschichtlichen Archäologie werden Stadtgeschichte, Gemälde und sakrale Plastik ab 1500, Mobiliar, Volkskunde und eine mineralogisch-paläontologische Sammlung (Wetzler-Sammlung) präsentiert. Prunkstück eines Raumes, der dem 18. Jahrhundert gewidmet ist, ist eine aus einem Abbruchhaus hierher übertragene 16 qm große Stuckdecke aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Zugehörigkeit zum Haus Habsburg ist ein eigener Ausstellungsraum gewidmet, und nicht nur die Jüngsten unter den Museumsbesuchern werden sich über eine Spielzeugsammlung der Zeit um 1900 freuen. Dazu kommen noch zwei vollständig eingerichtete Biedermeierzimmer und ein Ausstellungsraum zur Präsentation der 4000jährigen Besiedlung des Reisensburger Schloßberges.

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