Lokale Agenda 21 in Günzburg

Ausgehend von der Konferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro, als die Agenda 21 als Handlungsprogramm zur Lösung der globalen Umwelt- und Entwicklungsprobleme verabschiedet wurde, beschloss der Stadtrat 1997 in Günzburg ein Lokales Aktionsprogramm, die Lokale Agenda 21, zu entwickeln.
Aus dem Abschlussdokument von Rio, dem Aktionsprogramm Agenda 21 erging in Kapitel 28.3 der Auftrag an die Kommunen:
„Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale Agenda 21 beschließen. Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern und von örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-, Wirtschafts- und Gewerbeorganisationen lernen.... Durch den Konsultationsprozess würde das Bewußtsein der einzelnen Haushalte für Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft....“

In einer Zukunftswerkstatt wurden im Februar 1998 vier Arbeitskreise gegründet und konzentriert an den darin vorgeschlagenen Ideen gearbeitet.
Im Nachhaltigkeitsbericht 2000 sind anhand von 22 Indikatoren die wesentlichen Handlungsbereiche in Günzburg dargestellt. Aus der Zukunftswerkstatt und den Arbeitskreisvorschlägen wurde das Aktionsprogramm entwickelt: viele Aktionen, Anliegen und Projekte der Lokalen Agenda 21 aus der Startphase sind hier bereits vorgestellt. Einige Projekte sind erfolgreich abgeschlossen, andere wiederum sind ins Laufen gekommen und mussten dann eingestellt werden. Mehr dazu im Archiv!
Übrigens, unser Logo ging 1999 aus einem Wettbewerb an den Schulen hervor. Nadine Neumann von der Maria-Theresia-Hauptschule lieferte 1999 die Vorlage.

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