Günzburgs OB Michael Jahn besucht die Albertus-Magnus Werkstätten Günzburg und das Haus Auweg. Im Vordergrund steht der Austausch mit den Bewohnern.
Bei einem Besuch im Haus Auweg und den Albertus-Magnus Werkstätten Günzburg machte sich Oberbürgermeister Michael Jahn ein umfassendes Bild von der Arbeit der Beschäftigten, den Bewohnern und dem Träger, der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbh. Das Treffen bot Einblicke in die vielseitigen Arbeitsbereiche und machte deutlich, wie intensiv die Einrichtung Inklusion und Selbstständigkeit im Alltag fördert.
Die Werkstätten bieten ein breites Spektrum an Tätigkeiten, das von Holzverarbeitung über Hauswirtschaft, Küche, Elektromontage bis hin zu Garten- und Landschaftspflege und weiteren Arbeitsbereichen reicht. So werden in den Werkstätten in Günzburg beispielsweise jährlich Tausende Paletten gefertigt. In enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof tragen die Beschäftigten zudem aktiv zu einem gepflegten Stadtbild Günzburgs bei.
Ein Teil der rund 200 Beschäftigten wohnt in einer der 48 barrierefreien Wohnungen im gegenüberliegenden Haus Auweg sowie im Haus St. Radegundis in Offingen. Oberbürgermeister Michael Jahn betonte während des Treffens die Bedeutung der Einrichtung für die Region: „Der Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Verantwortlichen der CAB Behindertenhilfe hat mich tief beeindruckt. Die Albertus-Magnus Werkstätten Günzburg leisten hervorragende Arbeit: Sie schaffen Wertschätzung, geben Halt und bereichern unsere Stadt.“ Der Erfolg einer Stadt lasse sich nicht nur an wirtschaftlichen Kennzahlen wie Steuereinnahmen messen, sondern vor allem daran, wie sie mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft umgehen, betonte OB Jahn.
Die Einrichtungsleiterin der Albertus-Magnus Werkstätten Günzburg Claudia Hagel lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und sagte: „Die enge und vertrauensvolle Kooperation mit der Stadt Günzburg zeigt, wie gelebte Inklusion auf kommunaler Ebene funktioniert. Wir spüren hier echte Wertschätzung für die Arbeit unserer Beschäftigten.“
Alexandra Setzu-Eisenreich leitet das Haus Auweg und ergänzte: „Wir freuen uns sehr über das Interesse und den Besuch von Oberbürgermeister Michael Jahn. Solch ein Austausch stärkt nicht nur das Miteinander, sondern gibt auch den Bewohnerinnen und Bewohnern eine wichtige Stimme.“