Noch mehr Schutz für Fußgänger auf dem Marktplatz

Die Sperrpfosten, die den Marktplatz vom 5. bis 22. Juli testweise sperren, sind bereits vom Wochenmarkt am Dienstag bekannt. Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg
Die Sperrpfosten, die den Marktplatz vom 5. bis 22. Juli testweise sperren, sind bereits vom Wochenmarkt am Dienstag bekannt. Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg
Vom 16. bis 22. Juli werden zusätzlich auf der Höhe des Guntiabrunnens die Sperrpfosten angebracht. Fotos: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg
Vom 16. bis 22. Juli werden zusätzlich auf der Höhe des Guntiabrunnens die Sperrpfosten angebracht. Fotos: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Testversuch der Sperrung vom 5. bis 22. Juli – Sperrpfosten am Marktplatz von 19 bis 6 Uhr

Seit dem 16. April gilt probeweise eine neue Verkehrsführung auf dem Marktplatz, um Unberechtigten die verbotene Durchfahrt zu erschweren. Damit Besucher und Bewohner vom Lärm der Autos entlastet und die Fußgängerzone stärker geschützt wird, testet die Stadtverwaltung vom 5. bis 22. Juli eine Sperrung mit Sperrpfosten. So läuft der Versuch ab.

An der Zufahrt von der Augsburger, bzw. Dillinger Straße kommend werden ab Donnerstag, 5. Juli 2018 bis einschließlich Sonntag 22. Juli 2018 in der Zeit von 19 Uhr bis 6 Uhr die Sperrpfosten gesetzt. Ab dem 16. Juli 2018 bis einschließlich 22. Juli 2018 werden zur gleichen Zeit auch die Sperrpfosten auf Höhe des Brunnens gesetzt. Bereits dienstags während der Zeit des Wochenmarkts kommen die umklappbaren Pfosten mit Sicherung an den beiden Stellen zum Einsatz. Einsatzkräfte können diese mit einem Dreikantschlüssel umlegen.

„Der Großteil des in die Fußgängerzone einfahrenden Verkehrs kommt von der östlichen Seite aus der Augsburger Straße. Durch die dortige Sperrung erwarten wir bereits eine deutliche Reduzierung des unberechtigten Verkehrs“, sagt Anton Gollmitzer, Zweiter Bürgermeister der Stadt Günzburg. Bei der vollständigen Sperrung des Marktplatzes werde die Sicherheit der Bürger nochmals erhöht. Eine Zweiteilung des Versuchs in eine einseitige Sperrung und eine Sperrung von beiden Seiten ist sinnvoll, um die jeweiligen Auswirkungen zu betrachten.

„Wir wollen den Versuch der Sperrung nutzen, um Erfahrungen zu sammeln – positive wie negative“, erklärt Georg Weishaupt, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Günzburg. „Im Vorgriff auf eine eventuelle Pollerlösung, die einige Investitionen bedarf, brauchen wir diese Rückmeldungen“, so Weishaupt weiter. Eine Ausweitung der Uhrzeit ist in diesem Jahr ohne eine automatisierte Anlage im Hinblick auf die zu berücksichtigenden Anlieger, Interessen und Kosten dagegen nicht möglich.