Rede von Landtagsvizepräsident Karl Freller am Internationalen Museumstag

Finissage der Ausstellung „Vergissmeinnicht“ im Heimatmuseum

Am 19. Mai ist Internationaler Museumstag – und zugleich der letzte Öffnungstag der Wanderausstellung „Vergissmeinnicht“ im Heimatmuseum Günzburg. Zu diesem Anlass wird der Erste Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, einen Vortrag zu Erinnerungskultur und jüdischem Leben in Bayern halten. Der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr im Rokokosaal des Heimatmuseums. Im Anschluss enthüllen Schüler des Dossenberger-Gymnasiums im Treppenhaus des Museums ihr Kunstprojekt „Stecht mit uns in See“, bei dem sie die Ausstellungsbesucher zum Falten von Papierschiffchen eingeladen haben. Das Museum ist am Sonntag, den 19. Mai von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Geschichte ein Gesicht geben – das hat die Ausstellung „Vergissmeinnicht“ zum Ziel, die von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Rückert-Gymnasium im unterfränkischen Ebern erarbeitet wurde. Anhand von 22 Einzelschicksalen widmet sie sich dem Leben und Leiden jüdischer Kinder in Unterfranken während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Wanderausstellung machte in den vergangenen zwei Jahren bereits Station in den USA, in Portugal und an verschiedenen Orten in Bayern und ist noch bis zum 19. Mai im Heimatmuseum Günzburg zu sehen.