Stadt Günzburg schafft 25 neue Kindergartenplätze im Kindergarten Kunterbunt

Für die neuen Räumlichkeiten brachte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (li.) den Kindern des Kindergartens Kunterbunt, den Erziehern und der Kindergartenleitung Heike Dittmar (Mitte) neue Spielsachen mit. Mitarbeiter des Bauamts (Mitte) freuen sich mi
Für die neuen Räumlichkeiten brachte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (li.) den Kindern des Kindergartens Kunterbunt, den Erziehern und der Kindergartenleitung Heike Dittmar (Mitte) neue Spielsachen mit. Mitarbeiter des Bauamts (Mitte) freuen sich mit Innenausbauer Thomas Barner, Architekt Willi Barner und Jugendreferentin Ursula Seitz (re.) über den gelungenen Anbau. Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Investition in Anbau entlastet betreuungssuchende Eltern

Innerhalb von sechs Monaten entstand im Kindergarten Kunterbunt in Wasserburg Platz für eine zusätzliche Kindergartengruppe. Bis im Herbst 2021 die neue Kindertagesstätte im Westen der Stadt entsteht, entlastet die Stadt Günzburg damit betreuungssuchende Eltern. Anmeldungen für einen Kindergartenplatz nimmt die Stadtverwaltung entgegen.

„Innerhalb kürzester Zeit ist es uns gelungen, nachhaltig, funktionell und ausgerichtet auf das offene Konzept des Kindergartens neue Räume zu bauen“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der feierlichen Eröffnung. Im Sommer 2018 erkannte der Stadtrat den Bedarf von weiteren 50 Kindergarten- und 15 Krippenplätzen an. Drei Monate später fiel der Beschluss, eine neue Kindertageseinrichtung zu bauen. Doch bis zu deren Fertigstellung ist eine Übergangslösung notwendig. Im Frühling 2019 entstanden die Anbaupläne in Wasserburg, von August bis Dezember wurde gebaut.

Ortsansässige Handwerksbetriebe errichteten auf einer Grundfläche von etwa 140 Quadratmetern einen Gruppen- sowie Nebenraum, eine Garderobe sowie sanitäre Anlagen. Alle Räume wurden mit Fußbodenheizung ausgestattet. Die Holzständerwände garantieren eine Verwendung von nachhaltigen Baustoffen. Der Dämmstandard entspricht annähernd dem eines Passivhauses. Die Gesamtkosten betragen rund 300.000 Euro.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig lobte bei der Eröffnung des Anbaus die Mitarbeiter des Bauamts sowie die beteiligten Betriebe für ihre Mühe und Zusammenarbeit. Seine Dankesworte richtete er vor allem an das Personal des Kindergartens, die während des laufenden Betriebs die Umbaumaßnahmen erlebten.

Heike Dittmar bedankte sich als Kindergartenleitung ebenfalls bei ihren Mitarbeitern: „Danke für die starken Nerven, das Durchhalten, die Spontanität und Kreativität. Wir haben unsere Baustelle zum Thema gemacht und viel gemeinsam entdeckt. Wer sieht in seinem Kindergarten schon täglich so große Baumaschinen, hört es bohren oder hämmern?“