Führungszeugnis

Das Führungszeugnis, umgangssprachlich auch „polizeiliches Führungszeugnis“ genannt, ist eine Urkunde, die bescheinigt, ob die beantragende Person vorbestraft ist oder nicht. Wer ein (polizeiliches) Führungszeugnis benötigt, muss im BürgerServiceCenter der Stadt Günzburg persönlich vorstellig werden. Es wird dann beantragt, von der Generalbundesanwaltschaft in Bonn ausgestellt und von dort aus versandt.

Man unterscheidet Führungszeugnisse für private und behördliche Zwecke. Die damit verbundene Gebühr beläuft sich auf 13 Euro und muss bereits bei der Beantragung bezahlt werden. Die Lieferzeit beträgt zwischen zehn und einundzwanzig Tage. Für Personen mit einer europäischen Staatsangehörigkeit wird automatisch in den Heimstaaten angefragt, ob dort Vorstrafen bestehen. Aus diesem Grund kann sich die Lieferzeit verzögern.

Für behördliche Zwecke benötigen wir

  • Die Vorlage Ihres Personalausweises / Reisepasses
  • Die vollständige Anschrift der Behörde
  • Die Angabe des Verwendungszwecks (z.B. Bewerbung, Gaststättenerlaubnis).

Für private Zwecke reicht die Vorlage des Personalausweises / Reisepasses.

Erweitertes Führungszeugnis

Ein „Erweitertes Führungszeugnis“ wird in besonderen Fällen, wie z. B. bei einer Tätigkeit im Kinder- und Jugendbereich, benötigt. Hierfür muss ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden.

Weiter Informationen zum Führungszeugnis finden Sie auch auf der Homepage des Bundesamtes für Justiz.
Mit dem neuen, elektronischen Personalausweis kann man das Führungszeugnis auch online auf der Internetseite des Bundesamtes für Justiz beantragen. Hierfür muss die „Online-Funktion“ auf dem neuen Personalausweis aktiviert sein und ein erforderliches Kartenlesegerät vorhanden sein.
Hier gelangen Sie zu Online-Beantragung.