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Mahnmal für die Opfer des KZ-Arztes Josef Mengele

Der berüchtigte NS-Kriegsverbrecher Josef Mengele entstammte einer Günzburger Fabrikantenfamilie und wirft bis heute einen monströsen Schatten auf die Stadt. Bei dem Mahnmal handelt es sich um eine Texttafel, um die herum sich einzelne Augen (ca. 50 Stück, gefertigt 2004/05 von den 10. Klassen des Dossenberger-Gymnasiums) und Augenpaare (ca. 25 Stück, gefertigt 2004/05 vom Grundkurs Kunst, K 12, des Maria-Ward-Gymnasiums) gruppieren. Die Einzelaugen und Augenpaare wurden im Unterricht in Ton modelliert und nach der Lufttrocknung gebrannt. Von den „Tonaugen“ fertigte die Gießerei über den Zwischenschritt der Silikonabformung Wachsmodelle, die zur Herstellung der eigentlichen Gußformen dienten. Das Mahnmal wurde am 8. März 2005 enthüllt.

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