Geschichte des Heimatmuseums

Der Historische Verein Günzburg gründete 1904 das Museum in den Räumen des damaligen Gymnasiums. Die kontinuierlich vermehrten Bestände wurden 1937 im Südflügel des Günzburger Schlosses eingerichtet. Weitläufige Räume boten dort die Möglichkeit zu übersichtlicher Aufstellung der Schaustücke.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Sammlung bei einem Luftangriff zerstört. Was aus den Trümmern zu retten war, trat eine längere Odyssee durch verschiedene Notquartiere an, bis 1958 mit einem kleinen Raum im ehemaligen Piaristenkolleg, damals Schulhaus, ein Neuanfang gemacht werden konnte. Das aus dem Jahr 1757 stammende Gebäude beherbergt seitdem das Museum. Nach gründlicher Sanierung des Hauses wurden die Bestände 1982 neu aufgestellt. Seither ist das Heimatmuseum als regionales Schwerpunktmuseum eingestuft.

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