Šternberk

Förderungsmittel

Förderungsrichtlinien zur Städtepartnerschaft Günzburg - Šternberk
(Stadtratsbeschluss vom 06.02.2012, Nr. 4)

§ 1 Grundsatz
Die Pflege der Beziehungen zwischen Günzburg und seinen Partnerstädten soll in erster Linie der Partnerschaftskomitees und privaten Initiativen überlassen bleiben. Die Stadt wird jedoch im Rahmen der dafür verfügbaren Haushaltsmittel derartige Initiativen nach Maßgabe der folgenden Richtlinien durch Zuschüsse finanziell fördern.

§ 2 Förderungsfähige Vorhaben

  1. Zuschüsse können gewährt werden

1.1 zum Schüleraustausch zwischen den Schulen der partnerschaftlich verbundenen Städte,
1.2 zu anderen Besuchen von Günzburger Jugendlichen in den Partnerstädten, wenn diese veranstaltet werden von Jugendorganisationen, die Mitglieder des Bayer. Jugendringes sind,
1.3 zu Besuchen von Jugendabteilungen örtlicher gemeinnütziger Vereine oder ähnlichen Organisationen,
1.4 zu Freundschaftsbesuchen örtlicher Vereine oder ähnlicher Organisationen in der Partnerstadt,
1.5 zur Betreuung von vergleichbaren Besuchen aus der Partnerstadt in Günzburg nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit. Bei den Besuchen sollte private Unterbringung und Verpflegung angestrebt werden.

2. Veranstaltungen mit überwiegend oder ausschließlich touristischem Charakter sind von einer Förderung ausgeschlossen.

§ 3 Reihenfolge der Förderung
Innerhalb der laut Haushaltsplan zur Verfügung stehenden Mittel hat die Förderung der Jugendbegegnung Vorrang. Andere Vorhaben können daher nur gefördert werden, soweit hierfür noch Mittel übrig sind.

§ 4 Förderungshöchstbeträge
Für Besuche im Sinne von § 2 Ziffern 1.1 bis 1.5 kann höchstens ein Pro-Kopf-Betrag von 25,- € je Teilnehmer/in gewährt werden. Für jugendliche Teilnehmer/innen und Schüler/innen wird dieser Betrag auf 70,- € erhöht.
Ein Viertel des gesamten Haushaltsansatzes soll in der Regel für die Förderung von Gegenbesuchen aus der Partnerstadt bereitgehalten werden; der Oberbürgermeister ist ermächtigt, die Mittel aus diesem Haushaltsansatz im Einzelfall zu vergeben.

§ 5 Antrag
Dem Förderungsantrag ist neben den allgemeinen Unterlagen (vgl. § 3 der Allgemeinen Förderungsrichtlinien) das genaue Programm der zu fördernden Veranstaltung beizufügen, aus dem ersichtlich werden muß, dass das Vorhaben in besonderem Maße zur Pflege der Beziehungen zwischen den Partnerstädten geeignet ist.

§ 6
Die in § 4 Ziffer 1 genannten Förderungshöchstbeträge gelten erstmals für das Haushaltsjahr 2012. Im übrigen gelten die Allgemeinen Förderungsrichtlinien der Stadt Günzburg.