European Energy Award

Der European Energy Award ist ein internationales Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren. Der eea-Prozess dient der Stadt Günzburg als Leit-und Führungsinstrument zur Bündelung der vielfältigen umwelt-und klimaschutzpolitischen Aktivitäten. Dadurch kann der Erfolg des kommunalen Engagements in den Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz sichtbar und transparent gemacht werden. Energetische Schwachstellen und mögliche Verbesserungspotenziale werden schneller erkannt und beseitigt.
http://www.european-energy-award.de/

Günzburg erhält den European Energy Award 2017

Die strahlenden Gesichter vom Energieteam der Stadt Günzburg mit Gratulanten bei der eea-Preisverleihung in München: Walter Steinmann (Vorstandvorsitzender Europäischer Verein European Energy Award), Martin Sambale (eza!-Geschäftsführer), Ilga Schwidder (Geschäftsführerin Bundesgeschäftsstelle European Energy Award), Hubert Steber, Christine Hengeler, Roman Holl, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Dr. Hans-Jörg Barth (eea-Berater von eza!), Jörg Stein, Johann Kaltenecker, Dr. Monika Kratzer (Ministerialdirigentin im bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz), Josef Nersinger, Johann Stelzle, Hartmuth Hoeber. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Auszeichnung für vorbildliche Klimaschutzaktivitäten

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat in einer Feierstunde in München den European Energy Award (eea) für bayerische Gemeinden und Landkreis verliehen. Unter den Kommunen, die für ihre vorbildlichen Klimaschutzbemühungen geehrt wurden, war auch die Stadt Günzburg.

Der European Energy Award ist ein europäisches Qualitätsmanagementprogramm zur nachhaltigen Umsetzung der kommunalen Energie- und Klimaschutzplanung, an dem sich deutschlandweit mehr als 300 Kommunen und Landkreise beteiligen.

Die Stadt Günzburg hat insbesondere Erfolge im Bereich der kommunalen Liegenschaften vorzuweisen, betonte Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf anlässlich der eea-Preisverleihung, an der sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. So baut die Stadt bereits seit vielen Jahren ihre kommunalen Liegenschaften im Passivhausstandard und entlastet durch die niedrigen Betriebskosten den städtischen Haushalt. „Gleichzeitig wird damit ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet“, so Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!), das die Stadt Günzburg bei der eea-Teilnahme unterstützt.

Bestes Beispiel dafür ist das Kinderhaus auf der Hageweide, das mit einer Erdwärmepumpe beheizt wird. Einen Teil der benötigten Energie liefert die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der CO2-Ausstoß gegenüber einem Gebäude, das nur den Mindeststandard der Energie-Einspar-Verordnung, ist um 5,9 Tonnen geringer.