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Das Schwäbische Krippenparadies zu Gast in Günzburg

Weihnachtsausstellung vom 19. Dezember 2025 bis 8. Februar 2026

Krippen faszinieren Jung und Alt, weil sie es ermöglichen, bei jedem Aufstellen der Krippe eine persönliche Version der Weihnachtsgeschichte zu gestalten. Die diesjährige Weihnachtsausstellung im Heimatmuseum Günzburg lässt diese Faszination lebendig werden. Sie zeigt zahlreiche Krippen aus dem „Schwäbischen Krippenparadies“. Highlight der Ausstellung ist u.a. die sogenannte Müller-Krippe, die einst im Haus des Schreiners Willy Müller am Pfarrhofplatz stand. Das Begleitprogramm und weitere Informationen finden Sie hier: Weihnachtsausstellung.


Museumsdonnerstag

Exklusive Einblicke - kühle Getränke - gute Gespräche

Die Veranstaltungsreihe "Museumsdonnerstag" lädt einmal im Monat an einem Donnerstag zu eigens konzipierten, exklusiven Führungen ins Museum ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Wein oder Wasser zu fachsimpeln, mit dem Museumsteam ins Gespräch zu kommen oder einfach nur zu ratschen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir, sich vorher unter museum@rathaus.guenzburg.de oder 08221/38828 anzumelden. Im Eintritt von 8 € ist ein Getränk enthalten. Die Führungen und Vorträge beginnen immer um 19 Uhr.

Jahresprogramm 2026:

29.01. Günzburger Bildhauer und Schnitzer. Stefan Baisch

26.02. Schätze aus dem Stadtarchiv. Dr. Raphael Gerhardt

26.03. Ostern in Polen. Rudolf Kombosch

23.04. Günzburger Geschichtsforum: "...aber das ist doch schon so lange her!"
           Der Nationalsozialismus und seine Bedeutung für die Gegenwart
           Prof. Dr. Christian Kuchler, Universität Augsburg

21.05. Rundgang: Günzburg in der NS-Zeit. Dr. Raphael Gerhardt

25.06. Venus und Guntia. Römisches Leben in Günzburg. Sarah Maria Lorenz M.A.

23.07. Rundgang: Von Mühlen, Wehren und Turbinen. Die Geschichte der Wasserkraft.
           Manfred Proksch

24.09. Rundgang: Die Günzburger Unterstadt vor 200 Jahren. Margaretha Endhardt

29.10. Günzburger Geschichtsforum: Das Günzburger Donauried. Eine Kulturlandschaft
           im Wandel. In Kooperation mit der VHS Günzburg.
           Corinna Malek-Wagner M.A., Bezirksheimatpflege Schwaben

26.11. Die Welt des Biedermeier. Rudolf Kombosch


Barocke Lebenswelten zwischen Stadt und Land

Wissenschaftliche Tagung im Kloster Wettenhausen am 11./12. September 2025

Ein Autobahnschild an der A 8 zwischen Ulm und Augsburg weist die Vorbeifahrenden auf den »Schwäbischen Barockwinkel« hin. Das darauf gezeigte Damenstift Edelstetten steht stellvertretend für die auffällige Dichte an Zeugnissen barocker Baukunst, die zu einem touristischen Abstecher einladen. Der Begriff »Barock« ist aber natürlich kein reiner Tourismusslogan, sondern lässt sich je nach Zugang – kunsthistorisch, historisch, musikwissenschaftlich, theologisch, philosophisch – ganz unterschiedlich abgrenzen und definieren. Die Tagungsreihe "Barocke Lebenswelten" möchte den Begriff interdisziplinär und gleichsam aus der Perspektive »von unten« beleuchten und so aktuelle Fragestellungen der Barockforschung »im Kleinen« für das Gebiet des sogenannten Schwäbischen Barockwinkels anwenden.

Dahinter steht die – auch für die Geschichtsvermittlung vor Ort relevante – Frage, wie man sich das Leben in und um die zahlreichen Barockbauten vorzustellen hat. So sollen aus der Erforschung von Phänomenen und Praktiken des Barock in unserem Untersuchungsraum auch neue Erkenntnisse über die Regionalgeschichte hinaus gewonnen werden.

Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beschäftigten sich im Rahmen der Tagung mit Stadt-Land-Beziehungen während der Barockzeit (17./18. Jahrhundert). Das Programm der Tagung finden Sie hier: Tagungsprogramm

Am 12. September wurde das Buch zur ersten Tagung im Jahr 2023 im Kaisersaal in Wettenhausen vorgestellt, verbunden mit einem Konzert des Ensembles "Barock Plus" mit Musikstücken aus dem Barock. Das Buch ist über den Historischen Verein Günzburg oder den Konrad Verlag Weißenhorn für 35 € (bis 31.12.2025 für 25 €) erhältlich.


Die Römer kommen nach Günzburg!

Die 3. Römer-Familientage am 6./7. September 2025 im Museum und Turniergarten

Auf dem Areal rund um das Heimatmuseum können Jung und Alt zwei Tage lang in die Zeit der Römer eintauchen, die Günzburg vor knapp zweitausend Jahren gründeten. Gladiatoren und Legionäre führen ihre Kampfkünste vor. Schmiede und Töpfer stellen Geräte und Öllämpchen nach römischen Vorbildern her und zwei „echte“ Römer bieten Einblicke in ihren Alltag.

Im Museum erfahren Sie bei Führungen mehr über die römische Geschichte Günzburgs und bestaunen die wichtigsten Fundstücke wie den GONTIA-Altar. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch das Ausprobieren, Anfassen und Mitmachen, ob bei römischen Spielen, beim Besuch einer römischen Schule, beim Untersuchen echter archäologischer Funde oder beim Anprobieren einer Legionärsrüstung.

Günzburg, das zu römischer Zeit Gontia hieß, wurde Mitte des ersten Jahrhunderts als römischer Militärstützpunkt gegründet, um einen wichtigen Donauübergang zu sichern. Mit ihrem großen römischen Gräberfeld (ca. 1900 Gräber) gehört die Stadt zu den bedeutendsten und am besten erforschten archäologischen Fundstätten in Süddeutschland.

Die Römer-Familientage fanden bereits zum dritten Mal statt und werden von der Stadt Günzburg, vom Landkreis Günzburg und vom Historischen Verein Günzburg veranstaltet. Voraussichtlich finden die vierten Römer-Familientage im September 2027 statt.

Foto: Thomas Clauss


Das Günzburger Heimatmuseum

Das Museum präsentiert auf über 600 Quadratmetern das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Günzburg. Entdecken Sie unter anderem, wo vor 4000 Jahren die ersten Siedlungsspuren auf dem Stadtgebiet entstanden, warum römische Münzen nicht nur zum Bezahlen verwendet wurden und welche Acessoires Günzburger Bürgerinnen und Bürger vor 150 Jahren im Alltag begleiteten.

Schwerpunkte der Museumssammlung bilden die vorgeschichtliche und römische Archäologie, sakrale Kunst in Gemälde und Plastik von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert, religiöse Handwerkskunst des 18. und 19. Jahrhunderts sowie Objekte der Herrschaftsgeschichte und Alltagskultur aus Günzburg und Umgebung.

Gefördert und unterstützt wird die Museumsarbeit seit der Gründung des Museums im Jahr 1904 vom Historischen Verein Günzburg.

Bei Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Kontakt

Leitung: Dr. Raphael Gerhardt
Hausanschrift: Rathausgasse 2, 89312 Günzburg
Postanschrift: Schloßplatz 1, 89312 Günzburg
Telefon 08221/38828
E-Mail museum@rathaus.guenzburg.de

 


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