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Günzburger Krippenschätze

Ausstellung vom 14.12.2023 bis 4.02.2024

Krippen haben in Günzburg eine lange Tradition: 1917 wurde hier der Verein Bayerischer Krippenfreunde gegründet und schon im 19. Jahrhundert fertigten in Günzburg tätige Bildhauer kunstvolle Krippenfiguren. Kein Wunder, dass in vielen Familien gehegte und gepflegte Sammlungen zum Teil historischer Krippen vorhanden sind. Diese "Günzburger Krippenschätze" stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung.
Anlass des Ausstellungsthemas ist die Aufstellung der spätbarocken Lutz-Krippe, die dem Museum 2022 geschenkt wurde und nun zum ersten Mal an ihrem neuen Platz zu bestaunen ist. Weitere Informationen finden Sie hier: Günzburger Krippenschätze.


Günzburger Türme: Weihnachtliche Ansichten von Bettina Jauernig

Ausstellung vom 24. November 2023 bis 4. Februar 2024

Der Untere Torturm und der Turm der Frauenkirche gelten seit Jahrhunderten als die Wahrzeichen Günzburgs. Türme standen für Wehrhaftigkeit und Wohlstand einer Stadt, bei Kirchen für die Autorität der darin verkündeten Botschaft. Einige der einst zahlreichen Türme sind heute verloren. Die noch vorhandenen verleihen Günzburg aber bis heute den besonderen Charme und Wiedererkennungswert.

Die ausgestellten „Günzburger Türme“ von Bettina Jauernig entstanden ab 2015 als Weihnachtskarten für den Ortsverein der Günzburger SPD. Was mit dem Stadtturm begann, ist zu einer kompletten Serie der Günzburger Altstadttürme, begleitet von einem Christbaum, herangewachsen. Kenner werden merken, dass sich in der Ausstellung bereits die Motive für die nächsten beiden Jahre verstecken.

Bettina Jauernig (*1963) aus Günzburg-Reisensburg ist ausgebildete Fachlehrerin für Werken und Textilarbeit und malt seit 1997, bevorzugt in Acryl, mit abstrakten Motiven oder mit Collagetechniken und hat bereits mehrere Ausstellung in der Region bestritten.

Die Ausstellung wird am Freitag, 24. November um 18 Uhr eröffnet. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.


4. Kunstpreis der Stadt Günzburg: Bewegung

Ausstellung im Rathaus und Museum bis 26. November 2023

Vom 19. September bis 26. November werden im Heimatmuseum und im Rathaus Günzburg die einjurierten Arbeiten des 4. Kunstpreises der Stadt Günzburg ausgestellt. Die im Museum ausgestellten Arbeiten (darunter die drei Preisträger) sind während der regulären Öffnungszeiten zu besichtigen. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Kunstpreis finden Sie hier: Kunstpreis

Zur Sternenacht am Freitag, 27. Oktober findet um 19.00 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellung statt.

Die Finissage mit einer Führung und Gelegenheit zum Austausch mit dem Kunstverein OffArt beginnt am Sonntag, den 26. November um 15 Uhr.

 


Günzburger Geschichtsforum: Wie die Günzburger ihre römische Geschichte entdeckten

Vortrag von Julya Berzen am 16. November 2023

Günzburg ist aus einem römischen Kastell entstanden – na klar! Aber wer kam eigentlich auf die Idee, danach zu suchen? Und aus welchem Grund? Diesen und weiteren Fragen rund um die Entdeckung der römischen Vergangenheit Günzburgs geht Museumswissenschaftlerin Julya Berzen am Donnerstag, den 16. November 2023 nach. Im Rahmen des 12. Günzburger Geschichtsforums begibt sie sich auf Spurensuche zu den geschichtsinteressierten Günzburgern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung in Kooperation des Historischen Vereins, der Stadt und der Volkshochschule Günzburg beginnt um 19 Uhr im Rokokosaal des Heimatmuseums. Der Eintritt kostet 8 Euro, ein Getränk ist inklusive. Anmeldungen sind über die VHS Günzburg oder an der Abendkasse möglich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Programm der VHS (https://vhs-guenzburg.de/Veranstaltung/cmx640ef7f5ae423.html) zu finden.

Aufnahme einer Grabung an der Ulmer Straße im frühen 20. Jahrhundert. Foto: Stadtarchiv Günzburg


Die Römer kommen wieder nach Günzburg!

Römer-Familientage im Museum und Turniergarten am 2./3. September 2023

Zum zweiten Mal lassen die Stadt Günzburg, der Landkreis Günzburg und der Historische Verein Günzburg die Römerzeit rund um das Museum aufleben. Verschiedene Geschichtsdarsteller lassen die Antike auch in diesem Jahr wieder lebendig werden und bieten Einblicke in den Alltag der Menschen vor 2000 Jahren.

Aus Trier reist die dortige Gladiatorenschule samt Legionären an, die in Kampfvorführungen zeigen, welche verschiedenen Gladiatoren es gab und wie diese kämpften. Die Legionäre präsentieren ihre Ausrüstung und erzählen spannende Details aus dem Alltag eines römischen Soldaten. Dazu kommen verschiedene Handwerker, die vom Schmieden über Kochen bis hin zur Herstellung von Öllampen allerlei Gewerke ausführen. Abgerundet wird das Programm durch den ehemaligen Weltmeister im Steinschleudern, der diese antike Waffe vorführen wird.

Archäologen erklären ihre Arbeit anhand römischer Funde aus Günzburg und im Museum können die Besucher römische Spiele ausprobieren, eine Toga anlegen, auf Wachstäfelchen schreiben oder Originalfunde unter die Lupe nehmen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Veranstaltungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Foto: Thomas Clauss

Foto: Thomas Clauss


Lebenswelten im Schwäbischen Barockwinkel

Tagung im Kloster Wettenhausen am 14./15. September 2023

Ein Autobahnschild an der A 8 zwischen Ulm und Augsburg weist die Vorbeifahrenden auf den »Schwäbischen Barockwinkel« hin. Das darauf gezeigte Damenstift Edelstetten steht stellvertretend für die auffällige Dichte an Zeugnissen barocker Baukunst, die zu einem touristischen Abstecher einladen.

Der Begriff »Barock« ist aber natürlich kein reiner Tourismusslogan, sondern lässt sich je nach Zugang – kunsthistorisch, historisch, musikwissenschaftlich, theologisch, philosophisch – ganz unterschiedlich abgrenzen und definieren. Die Tagung möchte den Begriff interdisziplinär und gleichsam aus der Perspektive »von unten« beleuchten und so aktuelle Fragestellungen der Barockforschung »im Kleinen« für das Gebiet des sogenannten Schwäbischen Barockwinkels anwenden.

Dahinter steht die – auch für die Geschichtsvermittlung vor Ort relevante – Frage, wie man sich das Leben in und um die zahlreichen Barockbauten vorzustellen hat. So sollen aus der Erforschung von Phänomenen und Praktiken des Barock in unserem Untersuchungsraum auch neue Erkenntnisse über die Regionalgeschichte hinaus gewonnen werden.

Sie sind herzlich eingeladen, die Tagung vor Ort mitzuverfolgen und mitzudiskutieren!

Das Tagungsprogramm finden Sie hier: Tagungsprogramm

Anmeldung per Mail an museum@rathaus.guenzburg.de oder telefonisch unter 08221/38828

Teilnahmegebühr: 20 € für einen Tag inkl. Verpflegung, 40 € für beide Tage inkl. Verpflegung


Das Günzburger Heimatmuseum

Das Museum präsentiert auf über 600 Quadratmetern das historische und kulturelle Gedächtnis der Stadt Günzburg. Entdecken Sie unter anderem, wo vor 4000 Jahren die ersten Siedlungsspuren auf dem Stadtgebiet entstanden, warum römische Münzen nicht nur zum Bezahlen verwendet wurden und welche Acessoires Günzburger Bürgerinnen und Bürger vor 150 Jahren im Alltag begleiteten.

Schwerpunkte der Museumssammlung bilden die vorgeschichtliche und römische Archäologie, sakrale Kunst in Gemälde und Plastik von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert, religiöse Handwerkskunst des 18. und 19. Jahrhunderts sowie Objekte der Herrschaftsgeschichte und Alltagskultur aus Günzburg und Umgebung.

Gefördert und unterstützt wird die Museumsarbeit seit der Gründung des Museums im Jahr 1904 vom Historischen Verein Günzburg.

Bei Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Kontakt

Leitung: Dr. Raphael Gerhardt
Hausanschrift: Rathausgasse 2, 89312 Günzburg
Postanschrift: Schloßplatz 1, 89312 Günzburg
Telefon 08221/38828
E-Mail museum@rathaus.guenzburg.de

 



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