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Mehr Bäume und Grün für Ihren Garten

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ Zitat aus Uganda

Doch welcher Baum und Strauch passt für welchen Garten und ist zugleich noch nützlich für unsere Vögel, Schmetterlinge und Bienen? Nachhaltiges Gärtnern bedeutet immer,  standortgerechte Pflanzen bzw. Lebensraum-Pflanzen zu verwenden. Diese bleiben gesund und bieten Unterschlupf und Nahrungsquelle für Vögel und Insekten Unterm Strich ist dies gut für die Natur, für den Menschen und für ein gesundes Wohnumfeld.

Haben Sie Freude an den Gestaltungsmöglichkeiten im Garten und tun Sie was für unsere heimische Tierwelt. Sie haben einen Lieblingsbaum, der nicht heimisch ist? Kombinieren Sie ihn mit heimischen Sträuchern und Stauden!

Das kommunale Förderprogramm für Bäume und weiteres Grün in Günzburg

  • soll das Stadtklima verbessern und die Folgen des Klimawandels für die dort lebenden Menschen abmildern
  • zur Erhöhung der Artenvielfalt beitragen
  • die vorhandenen und neu entstehenden Lebensräume vernetzen
  • versickerungsfähige und entsiegelte Flächen schaffen, die dadurch eine hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner haben.

Das Förderprogramm soll die Bürgerinnen und Bürgern beim Erhalt und der Schaffung von Grünstrukturen, insbesondere bei Großbäumen, unterstützen und Anreize für möglichst vielfältig strukturierte Freiflächen bieten.

 

Fördergegenstände sind:

  • Pflanzung von Bäumen
  • Einzelbaum-Pflegemaßnahmen
  • Pflanzung einer Gruppe oder Hecke mit Großsträuchern
  • Fassadenbegrünung
  • Entsiegelung von Höfen und Vorgärten
  • Dachbegrünung bei Mehrfamilienhäusern
  • Planungskosten

 

Weitere Informationen und Kontakt

Sie haben Fragen zur Förderung? Bitte wenden Sie sich an umwelt@delete-me.rathaus.guenzburg.de oder Tel. 08221/903-188 an die Umweltfachkraft der Stadt Günzburg.

 


 

Mehr Informationen

Baumgröße - Wuchsform - Gartengröße

Gemäß ihrer Wuchshöhe teilt man Bäume in drei Gruppen ein:

  • Kleinbäume bis zu 10 m
  • Mittelgroße Bäume von 10 bis 20 m
  • Großbäume von 20 bis 35 m

Die Einteilung richtet sich nach der Größe des ausgewachsenen Baumes unter normalen Standortbedingungen und kann aufgrund von Boden-, Licht- und weiteren Einflüssen abweichen.

Tipp: Machen Sie sich eine Skizze und einen Lageplan mit der Höhe und dem Umfang der Baumkrone. Zeichnen Sie dazu die ungefähre Höhe Ihres Gebäudes und des gewünschten Baumes. Berücksichtigen Sie dabei die Wuchsform (von schmal bis breitkronig). So können Sie sicher sein, dass er auch nach 20 Jahren noch gut in Ihren Garten passt. 

 

Standortansprüche

Bei den Standortansprüchen berücksichtigen wir als wichtigste Punkte:

  • Lichtverhältnisse (sonnig bis halbschattig/schattig)
  • Bodenbeschaffenheit und Wasserhaushalt (Bodenart sandig-lehmig-moorig, von trocken bis frisch/feucht, tief- oder flachgründig, gut durchlüftet oder verdichtet)
  • Exposition (geschützt durch Gebäude, windoffen)
  • Frosthärte
  • Klimatolerant
  • salzempfindlich

Passt der Standort, hat der Baum oder Strauch wenig Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten, wenig Pflegeaufwand und benötigt keine Pflanzenschutzmaßnahmen.

Fragen Sie bei Sorten auch immer nach den Besonderheiten, diese können durchaus innerhalb einer Art variieren.

 

Heimische Gehölze – Laub- oder Nadelbaum

Heimischen Gehölzen ist immer der Vorrang zu geben, denn diese bieten Unterschlupf für Vögel, Insekten, kleine Säugetiere und gleichzeitig ein passendes Nahrungsangebot für unsere Tierwelt. Es gibt Arten, die vor hunderten von Jahren bei uns heimisch wurden, auch die Tierwelt konnte sich anpassen und Lebensraum und Nahrung finden.

Die Gärten werden kleiner, das Klima verändert sich; große Wald- und Feldbäume „passen“ nicht mehr in die Gärten. Manche Arten kommen mit dem Stadtklima nicht zurecht, andere Arten hingegen gelten als ‚stadtklimafest‘. Bei manchen Arten gibt es kleinwüchsige Sorten. Auch immergrüne Nadelbäume wie Eibe und Wacholder sind als Vogelnährgehölze aufgeführt, nicht jedoch die große Vielfalt an Obstbäumen und -sträuchern.

Hinweis: Nicht heimische Arten und Arten, die im Hinblick auf veränderte klimatische Bedingungen bei uns vermehrt angepflanzt werden, sind für unsere Gärten und Grünanlagen gedacht, nicht jedoch für die Verwendung in der freien Landschaft.

Wichtig ist immer: der Standort sollte passen und wenn wir die biologische Vielfalt stärken wollen, sollten wir viele verschiedene Gehölze und Sträucher verwenden. Bei allen Blüten gilt: meiden Sie gefüllt blühende Sorten: hier finden die Insekten keine Nahrung mehr (die Staubgefäße sind hier zu Blütenblättern weitergezüchtet).

 

Grenzabstände 

Für Bäume, Sträucher und Hecken gibt es Abstandsvorschriften: wird ein Gewächs bis zu 2 m hoch, ist ein Abstand von 50 cm zur Grenze einzuhalten. Gewächse, die höher als 2 m wachsen, müssen mit mindestens 2 m Abstand zur Grenze gepflanzt werden. Als Abstand gilt die kürzeste Verbindung zur Grenze, gemessen bei Bäumen von der Stammmitte, bei Sträuchern und Hecken von der Mitte des am nächsten zur Grenze stehenden Triebes, an der Stelle, wo der Trieb aus dem Boden kommt.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Broschüre „Rund um die Gartengrenze“ des Bayerischen Staatsministerium der Justiz: www.justiz.bayern.de. Sie erhalten die Broschüre auch bei der Stadtverwaltung.

Werkkanal Günzkanal. Foto: Philipp Röger für die Stadt Günzburg

Werkkanal Günzkanal. Foto: Philipp Röger für die Stadt Günzburg

Leipheimer Feld. Foto: Philipp Röger für die Stadt Günzburg

Leipheimer Feld. Foto: Philipp Röger für die Stadt Günzburg

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